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Dienstag, 27. Januar 2015

Dublin, oh Dublin

Ich muss mich an dieser Stelle erst einmal ganz doll bei euch allen für die Unterstützung bedanken. Ich hätte nie damit gerechnet so viele Antworten und Mails zu bekommen, danke vielmals dafür! Ich freue mich, wenn ich hier und da Einblicke in mein Leben geben kann ohne die Menschen um mich herum zu langweilen. Auch wenn es nur noch acht Wochen sind, bis ich zurück in die Heimat komme, so bleibt es dennoch spannend.
Die Firma schafft es immer wieder in den letzten Wochen, zu erstaunen und einen zu entrüsten. So geschehen heute morgen. Ich habe in den knapp 18 Monaten wo ich in Dubai lebe sieben Mal vom Flug zurück treten müssen um mich krank zu melden. Bei einem Beruf mit rund 500 Passagieren pro Flug und einer Bazillenschleuder als Klimaanlage finde ich das nicht sonderlich viel, zusätzlich zur Tatsache dass ich durch verschiedene Zeit- und Klimazonen keinen Biorythmus mehr habe und mein Immunsystem auch nicht das stärkste ist.
So kommt es nun, dass ich mich für meine Krankheiten rechtfertigen muss und nun in einer Woche zu Kreuze krieche. Es wird wohl eine schriftliche Verwarnung auf mich zu kommen und eine Upgrade Sperre, was mich allerdings beides nicht sonderlich interessiert, da ich ganz bald kündigen werde, die Tage hierfür sind bereits gezählt...




Zurück nun zum schönen Teil meines Berufes, den neuen Zielen auf der Landkarte. Im Januar hieß das dann Dublin und Peking.
Da Virginia frei hatte, konnte ich sie begeistern, als Passagier mit auf meinen Flug zu kommen. Gesagt getan, 7h später waren wir im kalten Dublin angekommen. Frisch gemacht und los ging es in die Stadt.




Wir hatten nur ein paar Stunden bevor es dunkel wurde, so entschieden wir uns per Sightseeing Bus die Stadt zu erkunden.




Wir kamen bei Guiness in der Brauerei an. Ich trinke sehr gern ein Glas Guiness oder wie an diesem Tag auch mal zwei. Die Tour in der Brauerei war nichts besonderes, jedoch hin und wieder sehr interessant zu sehen, was hier anders gemacht wird als bei deutschen Brauereien.



Am Ende gab es das Highlight, zwei Gläser Guiness in einer 360 Grad Bar auf dem Dach der Fabrik. Leider war das Wetter nicht sonderlich wohl gestimmt uns gegenüber, aber trotz Regen sah man gut über die Dächer von Dublin.






Da das Bier etwas zu stark war für Virginia wurde aus einem zwei Gläser... :-)






Leicht beschwippst nun die Frage: Bildung oder Whiskey? Wir hatten die Wahl entweder das Book of Kells zu besuchen in der Unibibliothek von Dublin oder in die Jamesons Fabrik zu gehen und dort etwas über irischen Whiskey zu lernen... Aufgrund der Zeit und des Wetters entschlossen wir uns für den Whiskey, was wir nicht bereuten.



Zu Fuß ging es also zu John Jamesons Vermächtnis, der Whiskey Fabrik nördlich von Guiness. Hier angekommen genehmigte ich mir erst einmal so etwas wie einen Glühwein aber mit Whiskey und Apfel, also einen Glühwhiskey...

Die Tour war sehr informativ und gut gemacht. Es wurden die Unterschiede zwischen den verschiedenen bekannten Whiskey Sorten auf dem Markt erklärt, was es mit Single Malt und Triple Destilled auf sich hat und wo die Farbe her kommt.




Das Ende der Tour wurde gekrönt durch ein Tasting von Jameson im Zusammenhang mit Jack Daniels und Jonny Walker Black Label. Die drei Marktführer gegeneinander zu testen war eine interessante Erfahrung und machte eins klar: Jonny Walker schmeckt ganz scheußlich im direkten Vergleich mit Jameson.






Von hier aus, gut angetrunken machten wir uns auf den Rück in Richtung Hotel, nicht ohne vorher an einem Pub anzuhalten und etwas zu essen.
Ginnys Schwester und Mann waren vor einiger Zeit einmal in Dublin und hatten uns einen Tipp gegeben was das Abendessen anging. Wir wurden nicht enttäuscht. Am Kaminfeuer genossen wir unser Essen was aus Truthahn, Kartoffel Pü und allerlei Gemüse bestand.
Dazu ein Bier und fertig war der perfekte Kurztripp in Dublin...



Es folgt als nächstes ein Bericht nach Peking.