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Samstag, 6. Dezember 2014

Safari durch die Wüste

Ich bin nicht nur momentan ständig in der Luft sondern auch am Boden unterwegs. Zwischen meinen Diensten schaffe ich es neue Sachen zu erleben, die ich vorher nicht kannte, um so möglichst viel zu sehen bevor ich wieder heim komme.



So auch an diesem Tag. Es stand eine Wüstensafari auf dem Plan. Zusammen mit Virginia, ihrer Schwester und Mann ging es auf in den großen Sandkasten. Wir hatten eine Tour gebucht, die einen durch die Dünen mit einem SUV jagt, Kamele reiten lässt und den Abend bei einem typischen Buffet und Bauchtanz abschließt...
Um kurz nach 15Uhr stand der große weiße SUV vor der Tür, es ging daran noch zwei weitere Teilnehmer abzuholen, zwei Amis aus Virginia (wie passend), die den Tag über jedoch nicht so ganz genießen konnten, aber dazu später mehr.





Nach gut 30min Fahrt hielt unser Guide am Straßenrand an, stieg aus und machte sich daran die Luft aus den Reifen zu lassen, zumindest zu einem gewissen Teil. Denn um besseren Halt zu haben kann man nicht mit vollen Reifen fahren, wieder was gelernt.





Dann ging es durch Dünen, hoch und wieder hinab, man fühlte sich teils wie in einer Achterbahn, nur mit dem Unterschied dass der Fahrer auch teilweise mit den Dünen schimpfte, wenn es mal anders ging als gedacht.



In der Wüste darf man nicht bremsen, zumindest nicht im gelernten Sinn. Fährt /  rutscht man eine Düne runter so muss man lernen, loszulassen, denn wer bremst fährt sich im Sand fest, da wieder raus zu kommen möchte ich mir nicht ausmalen...




Dank Klimaanlage ging es mit der Übelkeit, wobei unsere beiden Amis doch stark mit Unwohlsein zu kämpfen hatten... Umso dankbarer waren wir für diverse Foto stops um auch etwas von der Atmosphäre festhalten zu können...













Am Camp angekommen durften wir zu Kamelen ins Gehege, flauschige Tiere aber mit üblem Geruch an sich, aber wer muss sich auch in der Wüste waschen wenn weit und breit kein andres Lebewesen sein Unwesen treibt....






Auf zum Kamelreiten, wo sich bei mir schon der Aufstieg als schwierig gestaltete... Ich bin eben zu ungelenkig für solche Aktionen :-)





Einmal um den Block und wieder zurück, das Auf- und vor allem Absteigen waren jedoch die Highlights, denn ein Kamel muss sich ja auch irgendwie hinknien bevor man drauf kann... Man hat das Gefühl vorn über zu fallen. Der Name Wüstenschiff trifft es jedoch ziemlich, eine ganz andere Art zu reiten, vor allem da es keinen Sattel im klassischen Sinne gibt, sondern mehr dicke Teppiche die einen vorm rauen Fell schützen, bequem ist jedoch anders.





Danach ging es ins Camp, hier gab es neben dem Essen Getränke, später Bauchtanz und anderen klassischen arabischen Tanz zu bestaunen, bevor man uns wieder nach Hause brachte.







Ich bin froh eine solche Aktion mal mitgemacht zu haben, muss aber sagen, dass es natürlich sehr touristisch ausgelegt ist... Nichts destotrotz kann man es nur jedem empfehlen...