Gerade aus Taipei wieder gekommen ging es nach Durban, gut 12h Zeitunterschied und 20 Grad Celsius wärmer...
Während in Europa gerade Winter herrscht, ist die Südhalbkugel voll mit Sonne und Wärme...
Der Flug war wider erwartend ruhig und angenehm, sehr nette Gäste gehabt und auch ein tolles Team. Kommt nicht so oft vor diese Kombination... Dann die nächste Überraschung: Das Hotelzimmer war eine Suite über zwei Etagen... Man wurde im Hotel mit einem Begrüßungsgetränk empfangen,.... Wertschätzung der Crew wie es es kaum noch gibt auf der Welt...
Wir trafen uns abends zum gemeinsamen Essen, von 16 Leuten waren 12 da, ein super Schnitt! Sogar die beiden Jungs aus dem Cockpit waren beim Essen dabei...
Nach Rippchen, Dessert und drei Flaschen Rotwein ging es zurück ins Hotel.
Ich bin am nächsten Tag dann auf und wollte etwas von Durban sehen. Leider hat Durban nicht direkt Sehenswürdigkeit, da es eher ein Ort für Urlauber ist, die entspannt am Strand liegen wollten und ihre Ruhe genießen.
Also stand das Meer auf meinem Plan.
Leider gerate ich immer in Städte, die auf oder an einem Hügel liegen... Im Hotel sagte man mir, es wären gut 15min zu Fuß zum Strand, wer weiß wer da die Vergleiche gezogen hat, aber es dauert per Taxi bereits 15min...
Ich begann den Abstieg, der teilweise wirklich so steil war, dass selbst die Autos im ersten Gang den Berg hochgekrochen kamen. Die Einheimischen haben mich ziemlich merkwürdig beäugt, wie da der weiße Deutsche in FlipFlops den Berg runter gelaufen kam...
Am Strand angekommen wusste ich sofort, dass sich der Weg gelohnt hat.
Dieser alte Leuchtturm steht dort am Rand der Bucht, ein tolles Fotomotiv.
Der Strand an sich gleicht eher fein gemahlenem Kies als wirklichem Strand, den ich aus Dubai kenne. Dennoch wollte ich wissen wie das Wasser so ist..... Ziemlich kalt für den Sommer dort unten... Ich bin wirklich verwöhnt was Temperatur angeht, aber an die 50 Grad im Sommer in Dubai kommt auch keiner so schnell dran...
Den Rückweg trat ich dann per Taxi an, da ich nicht noch einmal die Strecke laufen wollte, vor allem nicht berg auf...
Die nächsten Tage bleiben spannend: Es geht mit einem Freund auf seinen Umlauf nach Tokio-Narita.