Mittwoch Abends noch mit Familie und Freunden lecker essen, Donnerstag die Sachen gepackt und ins Saarland gefahren, zu Heikos Oma.
Hier standen nun bis Sonntag morgen ein paar entspannte Tage an, in St. Wendel, Neunkirchen und Saarbrücken, wo wir ein neues asiatischen Restaurantkonzept getestet haben: Bestellung wird auf iPads aufgegeben, 5 Gerichte pro Runde pro Person, Festpreis für zwei Stunden so viel essen wie man mag...
Sogar die Oma mit 84 Jahren kam gut damit zurecht, wenn man den Dreh einmal raus hat :-)
Es war total schön einfach die Natur zu genießen, ohne Sand und nervige Busfahrer...
Sonntag Abend waren wir mit Sylvie und Raphi verabredet, zum Essen und Hochzeitsbilder gucken (von der Hochzeit hab ich im Juli berichtet).
Dienstag Abend noch mein Tattoo nachstehen lassen und dann ging es Mittwochs schon wieder zurück in die Wüste.
Freitags morgens ging es nach Hongkong um einen Bekannten zu besuchen und die Stadt kennen zu lernen. Ich war bereits in Guangzhou vor nem guten Jahr, aber so viele Menschen auf einem Haufen hab ich noch nicht gesehen, es war etwas zuviel muss ich sagen...
Das Hauptbewegungsmittel in Hongkong ist eine Art Tram, Doppelstockwagen per Elektroleitungen betrieben... Es geht schnell um die Kurven, holpert stark und passt perfekt in das Bild was ich von Hongkong in kurzer Zeit bekommen konnte. Ich hatte im Vorfeld die Stadt oft mit Singapur verglichen, aber die beiden haben so gar nichts gemein. Singapur ist sauber, zwar sehr teuer aber für westliche Verhältnisse sehr geordnet, Hongkong entspricht dem typischen Bild einer chinesischen Großstadt, auch wenn es nicht direkt China untergeordnet ist, sondern, zusammen mit Macau, eine eigene Freihandelszone bildet...
Das Geld wird hier nicht von der Regierung gedruckt, sondern von jeder Bank selbst. So bekommt man Geldscheine von der HSBC, Standard Chartered, Bank of China etc. Scheine der gleichen Zahl haben nur die Farbe gemein, der Rest ist je nach Bank gestaltet, so hat die rote 100 Hongkong Dollar Note der Bank of China einen Löwen abgebildet und die der HSBC ein Denkmal in der Stadt...
Der Gegensatz von Armut und Reichtum wird einem an jeder Ecke klar, Restaurants sind eher chinesischer Standard als nur annähernd sauber... Die Toilette ist ein Loch im Boden... Und das war in einem normalen Restaurant was von außen einigermaßen normal aussah...
Voll mit diesen Eindrücken hatte ich nun zwei Tage frei, fliege morgen nach Glasgow, dann einen kurzen Flug nach Hyderabad und zurück, dann muss ich zwei Tage wieder in die Ausbildung um meine jährliche Wissensprüfung abzulegen, danach noch zwei kurze Flüge und ich komme schon wieder für vier Tage heim...







